Konyv: Gute Nacht, Bonifaz!


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NYELV: MAGYAR
ISBN: 935190646
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MAGYARÁZAT:

Wir haben die Schlussworte der Johannesoffenbarung gehört, den allerletzten Abschnitt des Neuen Testaments: "Ich, Johannes, hörte eine Stimme, die zu mir sprach: Siehe, ich komme bald und mit mir bringe ich den Lohn. Der Geist und die Braut aber sagen: Komm! Wer hört, der rufe: Komm! Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Komm, Herr Jesus! Damit hört das Neue Testament auf. Es ist ein Zwiegespräch zwischen der Kirche und Jesus. Es ist das Zwiegespräch zwischen der Braut und dem Bräutigam.

In jeder hl. Messe sagen wir: "Deinen Tod o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit". Wir sind also in Wartestellung. Aber dieses Warten ist kein Warten, wie wenn man auf den Beginn eines Theaterstücks wartet. Sondern das ist ein Warten der Braut auf ihren Bräutigam.

Wir, die Kirche, sind mit Christus verheiratet. Wir erwarten also nicht irgendetwas, sondern Christus, unseren Bräutigam. Er soll das, was er begonnen hat und was wir im Neuen Testament lesen, zu Ende führen. Er soll den Anfang zu Ende bringen. Vor Jahren hat Christus, der Bräutigam, gesagt: "Ja, ich komme bald.

War er ein Italiener, dass er sich dermaßen verspätet? Warum dauert das so lange? Eine Antwort gibt das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen, das in diesen Zusammenhang gehört. Denn auch dort verspätet sich der Bräutigam. Im Orient gehört das sozusagen zum Ritus der Heirat. Der Bräutigam lässt auf sich warten, weil er so beliebt ist, dass er auf seinem Weg zur Braut unendlich viele Freunde aufsucht und zu seiner Hochzeit mit einlädt. Das hält die Sache so auf. Das ist aber ein gutes Zeichen, auch für uns heute.

Noch viele sollen zu Christus geführt werden, daher dauert das so lange. Da hilft den wartenden Jungfrauen nur, das Öl in ihren Lampen bereit zu halten, um die dunkle Nacht durchzustehen. Das ist die Antwort auch für uns: Wir brauchen das Öl, damit das Licht nicht ausgeht. Öl steht für Salbung. Wir brauchen die Salbung mit dem Hl. Wir brauchen Pfingsten. Um bis zum Ende durchzustehen, benötigen wir die Pfingstgabe des Hl.

Auf dieses Fest gehen wir in diesen Tagen zu. Pfingsten ist noch nicht die Wiederkunft des Herrn, aber Pfingsten ist das, was wir brauchen, damit wir bis zur Wiederkunft des Herrn durchhalten. Pfingsten ist das Öl in unseren Lampen. Pfingsten ist der Heilige Geist, der uns, der die ganze Kirche überleben lässt, so lange durchhalten lässt, bis der Herr wiederkommt. Wie konnten wir das überleben? Ich rede jetzt gar nicht von unserem je ganz persönlichen Leben, unserem ganz persönlichen Glauben.

Jeder hat eine Glaubensbiographie und steht damit sein Leben mehr oder weniger glorreich durch. Aber ich rede jetzt von uns allen als Kollektiv, als Kirche, als Getaufte, die einen mystischen Leib Christi bilden, die wir zur Kirche gehören, die Jahre auf dem Buckel hat. Wie hat die Kirche das durchgehalten? Nur mit dem Öl von Pfingsten.

Und das war wahrlich ein Überlebenskampf! Nur ein paar Highlights aus dem jährigen Überlebenskampf der Kirche. Am Anfang: die konstantinische Wende. Die Kirche wird bald danach Staatskirche. Die Kirche ist sehr zufrieden mit sich. Aber sie ist immer tiefer in diese Welt verstrickt. Weltliches und Geistliches gehen engstens zusammen. Mit dem wachsenden Reichtum wird die Abhängigkeit der Kirche von den weltlichen Machthabern immer drückender. Aber das Öl reicht, lange Jahre. Dann rufen alle nach der großen Reform, und die kommt wirklich.

Es ist die Reform im Natürlich haben sie erbittert Widerstand geleistet. Sie wollen unbedingt heiraten, und bekanntlich straft Gott, indem er die Wünsche erfüllt. Doch am Ende gelingt der Befreiungsschlag. Jahrhunderte einer für selbstverständlich und alternativlos gehaltenen Verflechtung von Thron und Altar gehen zu Ende. Die Kirche besinnt sich ganz auf ihren geistlichen Auftrag, auf die reine Lehre, die sieben Sakramente, das asketische Leben.

Der hl. Dominikus und der hl. Franziskus tragen ihren Teil dazu bei. Was für ein Kampf — was für ein Geist! Es ist reichlich Öl in den Lampen. Man glaubt, nun sei die Zeit reif, dass Christus wiederkommt. Das Weltende ist angesagt.

Joachim von Fiore hat solche Ideen. Aber der Bräutigam kommt wieder nicht. Und der Kampf beginnt von Neuem. Die Päpste bekommen — wieder einmal — den Höhenkoller. Was eben noch schön getrennt war: Kirche und Welt — das will der Papst nun beides haben.

Bonifaz VIII. Er will Gobal Player sein. Ein Machtwort muss her: die Bulle "Unam Sanctam". Doch das ist ihm nicht gut bekommen. Bonifaz wird dafür in der Sala dello schiaffo in Anagni geohrfeigt — der Hl. Geist kann auch austeilen! Die Kirche geht daraufhin erst einmal ins Exil nach Avignon. Parfüm und Wildbret sind angesagt. Leben wie Gott in Frankreich. Aber das Öl hat noch gereicht. Und es musste reichen. Denn die Kirche hat sich dann auch in der Neuzeit enormen Zerreißproben ausgesetzt gesehen.

Der aufklärerische Säkularismus, das Freimaurertum, der innerkirchliche Modernismus. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte gegen die Kirche. Der Geist der Welt versuchte tief in die innerste Herzkammer der Kirche einzudringen.

Mit aller Kraft konnte sich die Kirche noch einmal behaupten. Ja, im Jahrhundert stand sie so geläutert und klarsichtig da wie kaum zuvor in der Kirchengeschichte. Machen wir einen Sprung in die heutige Zeit. Jetzt sind wir gerade ins Gegenteil gerutscht. Gaudium et Spes. Wir teilen Freude und Hoffnung der Welt. Voll guten Willens umarmen wir die Welt. Wir erkennen nun endlich die Zeichen der Zeit an. Wir haben verstanden: Auch wir müssen uns ändern. Seither bemühen sich die Theologen, die Priester und die Bischöfe, den Gläubigen die Welt zu erklären.

Obwohl es doch eigentlich umgekehrt sein müsste: Wir sollten eigentlich der Welt unseren Glauben erklären, wir sollten eigentlich die Welt dazu bringen, den Geboten Gottes zu folgen und nicht ihren eigenen Wünschen! Aber momentan rollt der Zug der Kirche, wie es scheint, rückwärts den Berg runter, bis es kracht.

Pfarrer P. Ein endgültiger Rückzug aus dem Pfarrbüro ist es aber sicher nicht, denn Frau Biesen wird sich weiterhin einmal in der Woche vor allem um den Pfarrbrief kümmern. Noch einmal sagen wir ein herzliches Dankschön und wünschen ihr alles Gute und Gottes reichen Segen für ihren Ruhestand. Am Vorabend des Gedenktages des heiligen Albert des Großen luden wir Dominikaner wieder zum alljährlichen Albertusfest ein.

Zusammen mit Gästen aus den Ordensgemeinschaften, den Pfarreien und der Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität begannen wir mit einem feierlichen Gottesdienst zu Ehren des großen Dominikaners, Theologen und Wissenschaftlers. Festprediger in diesem Jahr war P. Gleichzeitig wurde damit an die gute Tradition zwischen den Bettelorden des Mittelalters, den Franziskanern und Dominikanern, angeknüpft, dass bei großen Feierlichkeiten immer ein Mitbruder der jeweils anderen Ordensgemeinschaft die Ansprache oder Predigt hält.

Musikalisch eindrucksvoll umrahmt wurde der Festgottesdienst vom Wormser Ensemble Paulinum www. Beim anschließenden gemeinsamen Essen im Pfarrsaal klang der Abend mit guten Gesprächen und herzlicher Begegnung aus. Eine beeindruckende musikalische Leistung durften die über Besucher des Chor- und Orchesterkonzertes am Oktober in St. Bonifaz genießen. Der Kammerchor Rheinland-Pfalz www. Die musikalische Leitung hatte Benedikt Stumpf. In einem feierlichen Gottesdienst wurde am heutigen Sonntagabend unser Mitbruder P.

Bonifaz eingeführt. Laurentius tritt damit offiziell die Nachfolge von P. Andreas seelsorgerlich unterstützt. Zuvor war P. Laurentius fünf Jahre in unserer Klosterpfarrei St. Sophien in Hamburg-Barmbek tätig. Ebenso offiziell war P. Laurentius bereits mittags durch das Verlesen der Assignationsurkunde durch unseren Prior P.

Josef als neuer Mitbruder in den Mainzer Konvent aufgenommen worden. Wir heißen P. Laurentius herzlich willkommen in Mainz und wünschen ihm für seinen Dienst in Kloster und Pfarrei Gottes reichen Segen! Bericht in der Allgemeinen Zeitung. Nacht der offenen Kirchen in Mainz, St. Bonifaz Bereits zum dritten Mal öffneten sich die Pforten der Mainzer Innenstadtkirchen einen ganzen Abend lang für alle, die eintreten wollten.

Wer wollte, konnte ebenso das Gespräch suchen, leicht in Kontakt zu anderen kommen bzw. Natürlich bestand auch die Gelegenheit, einfach nur in einem Kirchenraum zu verweilen, nachzudenken, zu beten…. Bonifaz gestellt haben. So zog der Abend einen Spannungsbogen vom Anbeginn bis hin zur grandiosen Vollendung der Schöpfung am Ende der Zeiten, wenn es keine Nacht und keine Finsternis mehr geben wird vgl.

Offb Viele Menschen besuchten uns und die anderen Mainzer Innenstadtkirchen - auch solche, die sonst den Weg zu uns nicht finden würden - und mit einigen kamen wir ins Gespräch, was uns sehr gefreut hat. Philipp Maria König OP. Sebastian hatte den Eindruck, es müsse Weihnachten sein - denn die Kirche war am Vorabend des Hochfestes unseres Ordensgründers, des Heiligen Dominikus, so voll besetzt wie sonst nur zur Christmette.

Der Anlass zu dieser regen Anteilnahme hatte allerdings - anders als Weihnachten - auch etwas Wehmütiges, denn es galt P. Sebastian nach fast zehnjähriger Tätigkeit als Pfarrer von St. Bonifaz aus Mainz zu verabschieden. So waren viele aus der Pfarrgemeinde, ihren Gremien, aus den Mainzer Pfarreien und Ordensgemeinschaften, sogar aus der Politik gekommen, um P.

Johannes Bunnenberg OP hielt die Festpredigt. Nach dem festlichen Gottesdienst waren alle zum Empfang vor der Kirche eingeladen. In Reimform würdigten Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltungsrat P. Sebastians segensreiches Wirken. Auch der Pfarrer unserer evangelischen Nachbarpfarrei lobte die gute Zusammenarbeit und bedauerte den Weggang von P. Musikalisch eingerahmt von Klavier, Querflöte und Posaune und kulinarisch von Wein, Wasser und Häppchen wurde aus dem Abschied schließlich aber doch eher ein fröhliches Fest.

Sebastian wechselt nun in die Dominikaner-Pfarrei St. Andreas nach Köln. Sein Nachfolger als Pfarrer von St. Bonifaz wird P. Das traditionelle Pfarrfest in St. Bonifaz zeigte sich in diesem Jahr ganz untraditionell - und das gleich in zweifacher Hinsicht: Durch die Bauarbeiten am ehemaligen Kloster mussten das Kaffeetrinken am Nachmittag und das Grillen am Abend in den Garten unseres neuen Klosters in der Gartenfeldstraße verlegt werden.

Allen Meteorologen zum Trotz zeigte sich zudem statt des angekündigten Regens überwiegend die Sonne, so dass auch tatsächlich im Klostergarten gefeiert werden konnte. Und ein zweiter erfreulicher Anlass bereicherte das Pfarrfest: Während des Festgottesdienstes um Uhr in der Kirche legte unser Mitbruder fr. Johannes Bunnenberg OP in seiner Predigt. Wir gratulieren fr. Peter herzlich für seine Entscheidung und wünschen ihm Gottes reichen Segen! So wurde es in diesem Jahr eine bunte Mischung aus Pfarrfest und Professfeier.

Der Ortswechsel zwischen Bonifaziusplatz und Gartenfeldstraße machte auf fröhliche und festliche Art deutlich, was in St. Bonifaz zusammengehört: Pfarrkirche und Kloster, Dominikaner und Pfarrei - alle unter dem gleichen Patronat. Und letztlich kam dann doch die Tradition nicht zu kurz: Denn das große Bonifaz-Quiz rundete das Profess- und Pfarrfest gelungen ab. Lange wurde geplant, besprochen, wurden Entwürfe gemacht und nach dem geeigneten Künstler gesucht - nun ist sie vollendet: die neue Hauskapelle des Dominikanerklosters St.

Und nicht nur die Kapelle - nein, der ganze Klosterneubau in der Gartenfeldstraße, der bezogen wurde, hat nun seinen Abschluss gefunden. In einem feierlichen Gottesdienst segnete Kardinal Lehmann zunächst den Kapellenraum und die anwesenden Mitbrüder und Gläubigen, die die Kirche verkörpern. Besonders eindrucksvoll und für die meisten Anwesenden ein bisher einmaliges Erlebnis war die Weihe des Altares mit ihren ausdrucksstarken Riten: Nach der Allerheiligenlitanei wird der Altar - seit frühchristlicher Zeit verstanden als Symbol für Christus selbst - mit geweihtem Wasser besprengt und mit Chrisam gesalbt wiederum findet sich der unmittelbare Bezug zu Christus als dem "Gesalbten".

Nach dem Auflegen des Altartuchs und der Bereitung der Gaben wurde in der Feier der Eucharistie der Altar erstmals seinem eigentlichen Zweck zugeführt und damit der Höhepunkt der Altarweihe erreicht. Zum Schluss des Gottesdienstes segnete Kardinal Lehmann die Tabernakelstele, in der das Allerheiligste aubewahrt wird, und entzündete das ewige Licht. Damit hat unsere Klostergemeinschaft nun auch im neuen Klostergebäude eine geistliche Mitte, einen Ort des Gebets und der Meditation, der gemeinsamen Feier des Stundengebets und der Eucharistie, die das Fundament für unsere Arbeit in der Verkündigung des Wortes Gottes bilden.

Rafael Seitzder Künstler, der unsere Klosterkapelle in enger Zusammenarbeit mit der ganzen Hausgemeinschaft konzipiert hat, stellte das Gesamtprojekt von Anfang an unter das Thema "Lichte Weite". Im Zusammenspiel mit dem dunklen, fast schwarzen Altar aus Rohstahl, dem schweren Kerzenleuchter und dem Sockel für das ewige Licht - aus dem gleichen Material gearbeitet - sowie dem lichtdurchlässigen Standkreuz mit seinen Vergoldungen und dem goldenen Tabernakelelement entfaltet der Kapellenraum seine ganze Wirkung.

Am Tag der Einweihung war es schließlich das helle Sonnenlicht, das die neue Kapelle in ihrem besonderen Glanz erstrahlen ließ. Mit den folgenden Bildern möchten wir Ihnen einen kleinen Eindruck von der Einweihungsfeier und der neuen Klosterkapelle vermitteln. Am heutigen Dreifaltigkeitssonntag feiert unser Mitbruder P. Franz Voith OP seinen Wir gratulieren ihm herzlich zu seinem Festtag und wünschen ihm Gottes reichen Segen für das neue Lebensjahr!

Bald steht die Einweihung unserer neuen, lang ersehnten Hauskapelle vor der Tür. Dort sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade tatkräftig damit beschäftigt, die Pläne des von uns beauftragten Künstlers Raphael Seitz zur Innengestaltung der Kapelle unseres Klosters umzusetzen. Besonders spannend war es für uns Dominikaner natürlich zu sehen, wie weit die Wandteile unserer künftigen Kapelle, sowie die Tabernakelstele und das Ewige Licht in ihrer Entstehung vorangeschritten sind.

Auf den Bildern können Sie einige Eindrücke davon sehen:. Philipp M. König OP. Bei strahlendem Sonnenschein führte uns die diesjährige Pfarrwallfahrt zur Zisterzienserabtei Marienstatt im Westerwald. Allen, die nicht dabei sein konnten, möchten wir hier einen kleinen Eindruck in Bildern geben. Home Kontakt Links. Kloster und Pfarrei St. Bonifaz - Berichte aus zu den Berichten aus den Jahren: - - - - - - Einige Bilder von der Verabschiedung im Pfarrsaal: Bonifaz Eine beeindruckende musikalische Leistung durften die über Besucher des Chor- und Orchesterkonzertes am Einige Eindrücke in Bildern: Bericht in der Allgemeinen Zeitung   Philipp Maria König OP Sebastian Annas OP P.

Eindrücke von der Professfeier Bilder vom Pfarrfest Geburtstag von P. König OP Bonifaz Berichte aus dem Studentat. Kloster Dominikanerkloster St. Bonifaz Pfarrteam Gruppen Gastgruppen.